Sizilien Reise Part 230.08.2008

Sizilien Reise Part 2

Nachdem wir gestern mit einiger Verzoegerung und anfaengerhaften Anleger,mit Mooring im Propeller,im Zielhafen angekommen sind, geht mein Aufenthalt auf Sizilien in die 2.Runde.

Habe mich heute mit meinen Freunden am Flughafen von Catania getroffen und wir haben unsere gemeinsame Villa bezogen. Einkaufsliste fuer einen gemuetlichen Grillabend ist geschrieben und ab heute wird relaxed.

Am Montag werden wir dann gemeinsam mit unserem Freund Jochen und seiner lieben Frau Ihre kirchliche Trauung hier auf Sizilien feiern.

Alle meine Segel-Fotos bei flickr.

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Der letzte Schlag29.08.2008

Nach einem Tag Aufenthalt und ausgiebigen Frühstück ging es heute in Richtung St. Agatha, welcher, gegenüber der ursprünglichen Planung, der neue Übergabehafen sein sollte. Es gab einige Kleinigkeiten am Schiff und Ausrüstung zu reparieren bzw. zu ergänzen, so dass sich der Skipper eben für die Basis unseres Vercharteres entschieden hatte. An dieser Stelle sein angemerkt, dass dies bereits mein drittes Schiff vom Vercharterer Kiriakoulis Charter war und auch dieses nicht im aller besten Zustand war und die Ausrüstung schon recht dürftig ist.

Leider konnte Windbeutel den Transfer der neuen Crew eben zu diesem geänderten Hafen nicht sicherstellen, so dass wir dann doch wieder auf den ursprünglichen Hafen steuern mussten, was eine zusätzliche Strecke von weiteren 35 Seemeilen bedeutete. Jeder kann sich ausrechnen, dass solch eine Nachricht um 17 Uhr Nachmittags eine sehr späte Ankunft im Hafen bedeutete und wir daher gezwungen waren mit 2x AK unter Maschine und 7,3 Knoten Fahrt in Richtung Cefalu zu dampfen.

Eine kleine Belohnung für unsere Verzögerung, war allerdings der in meiner Segelkarriere wohl schönste Sonnenuntergang auf See, von dem ich ein paar Bilder nachfolgend zeige.

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Der Übergang vom Tagestörn in die Nacht, wurde vom Skipper in der nun aufkommenden Hektik total vergessen, so dass sämtliche Sicherheitsvorkehrungen bei einsetzender Dämmerung schlichtweg  ignoriert wurden. Mir war zu diesem Zeitpunkt ein wenig unheimlich, denn ein Crew Mitglied, bei Dunkelheit, wegen fehlender Lifebelts zu verlieren ist und bleibt unschön. Ein Hand fürs Schiff war hier zwingend erforderlich.

Die wenige Vorbereitung auf den Hafen Cefalu,  war auch dann beim Einlaufen zu spüren, es wurde beim Anleger zum Teil sehr laut und selbst nach einer Woche Training mit der Crew ein absolutus Debackel und schlechtes Beispiel an Seemannschaft. Einwände bezüglich Mooringleinen und Gefahr für den Propeller wurden einfach ignoriert, was ein wenig den Höhepunkt der Ansichtsuntersschiede zwischen dem Skipper und meiner Segelerfahrung während des Törns darstellte. Das Endergebnis war eine blockierte Backboardschraube und ein Tauchmanöver am nächsten Morgen durch den Skipper. Wer nicht hören mag, muss tauchen!

Als ein kleines Fazit zu diesem Törn, ist für mich klar, dass ich Kojencharter Törns mit einem klassischen Reiseunternehmen nicht mehr fahren werde, sondern mich eher wirklichen Seglern anschließen werde, bei denen Sicherheit, Seemannschaft und Verhalten an Board meiner Vorstellung von Segeltörns wohl eher entsprechen sollten. Für Anfänger und Unerfahrene sind diese Gepflogenheiten vermutlich eher uninterresant und meine Einwände sollten keinen Segelneuling davon abhalten mit einem Kojenvercharterer seine ersten Seebeine zu bekommen.

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Morgenstimmung nach dem Nachttörn28.08.2008

Am gestrigen Abend sind wir gegen 21 Uhr von Stromboli aus aufgebrochen und haben unseren Nachttörn rund um den Vulkan Stromboli absolviert.

Nach einer langen Nachtfahrt unter Motor mit zum Teil klaren Sternenhimmel und der ein oder anderen Regenbö sind wir um 6:00 in Vulkano an unserer nächsten Mooring angekommen.

Die ersten Eindrücke nach der Nacht waren vorallem der Geruch der Eukalyptus Bäume, welche durch den nächtlichen Regen, das Gefühl eines Saunaaufgusses vermittelten.

Belohnt vom Nachttörn bekamen wir einige morgenliche Lichtschauspiele zu sehen von denen die nachfolgenden Bilder nur ein paar Glanzlichter sind.

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Am Fuße des Vulkans Stromboli am Abend des 4. Tages27.08.2008

Von Panarea aus ging es am 4. Tag weiter zum Stromboli, dem Höhepunkt unserer Reise. Passend zu Julia’s Geburtstag war ein Nachtörn um den Stromboli nach Vulkano angesetzt.
Von den Ausbrüchen des Stromboli, welcher brav alle 15 bis 20 Minuten seine Lava in den Himmel schoß, habe ich allerdings keine Nachtaufnahmen. Hier muss meine Erinnerung aushelfen, denn das Schauspiel eines Vulkanausbruches bei Nacht von See aus zu beobachten ist einfach überwälltigend und sollte für jeden Segler in der Region der liparischen Inseln zum Pflichtprogramm gehören.

Der Nachtschlag ausgehend vom Ort Stromboli ist einigermaßen gut beleuchtet und bis auf ein paar große Steine im Wasser auch recht sicher.

Hier noch ein paar Eindrücke vom Ort Stromboli und einen Blick auf den aktiven Vulkan.

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Am Tag 3 nach Panarea26.08.2008

Am dritten Tag ging es nach Panarea, auch hier lagen wir erneut an der Mooring wurden dafür aber auch mit einer tollen Abenstimmung belohnt.

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Die erste Nacht an der Mooring25.08.2008

Die erste Nacht an der Mooring

Auf Salina ist der Hafen nur ganz klein und wird von den Faehrschiffen haeufig besucht. Daher haben wir die Nacht an der Mooring verbracht.
Es war ein Traum Abend mit Essen an Bord und ich habe meine Kochkuenste an Nudeln mit Thunfischsoße beweisen duerfen.

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Vom 2. Segeltag25.08.2008

Vom 2. Segeltag

Der zweite Schlag ging von Lipari nach Salina.Wir konnten bei wenig Wind allerdings Segeln und es gab die Gelegenheit unseren Mitseglerinnen in die Kunst des Steuerns einzuweisen.
Ulla, mit 700 Jahren an Segelerfahrung auf der Jolle, konnte sich schnell in die Aufgabe einfinden und es scheint Ihr auch Spaß gemacht zu haben.

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Was neues von den liparischen Inseln24.08.2008

Was neues von den liparischen Inseln

Am ersten Tag ging es von St. Agata nach Lipari. Wir hatten keinen Wind und mussten mit dem Motor fahren. In Lipari war Hafenfest und es gab den ganzen Abend Feuerwerk. Daher mussten wir in einer sehr teuren Marina fest machen. Fuer unseren Kat haben wir fuer nur eine Nacht mit Strom und Wasser 220 Euro bezahlt.

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Der erste Morgen24.08.2008

Der erste Morgen

Noch herrscht Ruhe in unserem Wohnzimmer, aber gleich geht es los mit dem Frühstück. Schön eingedeckt ist ja schon.

Vermutlich werden wir jetzt auch den ersten Schlag besprechen, mal sehen was Skipper und Crew so vorhaben und wie weit der erste Tag für unsere noch frischen Seebeine  werden wird.

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Der erste Morgen24.08.2008

Der erste Morgen

Nach einer unruhigen Nacht mit großen Motorbooten um uns herum, die Ihre Dieselaggregate Nachts laufen hatten, steht unser erstes gemeinsames Fruehstueck ins Haus.
Die Sonne knall schon morgens um Acht und es wird bestimmt ein heißer Segeltag.
Gut gestaerkt nach dem ausgiebigen Fruehstueck wird es gleich losgehen.

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